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Die Pflege des Katzenfells schützt die Gesundheit der Katze

 

Die Fellpflege ist ein elementarer Bestandteil der Katzenpflege. Damit Haut und Haar gesund bleiben, sollte jedes Katzenfell in regelmäßigen Intervallen gepflegt werden. Je nach Dichte und Länge kann die Intensität der benötigten Pflege jedoch stark variieren. Zudem ist nicht jede Samtpfote von dieser Prozedur begeistert. Während einige Katzen die Fellpflege lieben, können andere Stubentiger den Anblick von Kamm und Bürste nur schwer ertragen. Wer sein Tier jedoch früh an die Prozedur gewöhnt, wird auf weniger Gegenwehr stoßen und dem Tier vielleicht sogar von den angenehmen Seiten der Fellpflege überzeugen können.

rote kleine Katze ist happyWarum ist die Fellpflege für Katzen so wichtig?

 

Die meisten gesunden Katzen pflegen ihr Fell intensiv und von ganz alleine. Häufig beobachten Katzenhalter ihre Tiere, wie sie ihr Fell voller Hingabe ablecken. Ein Urinstinkt, der sie zu dieser sorgfältigen Hygiene treibt. Ihre raue Zunge bietet die idealen Voraussetzungen, um lose Haare zu entfernen und das Fell sauber zu halten. Im Sommer putzen sich viele Katzen sogar noch mehr. Denn durch das Abschlecken tragen sie etwas Feuchtigkeit auf das Fell auf. Die anschließende Verdunstung sorgt für eine angenehme Abkühlung.

 

Aber selbst die reinlichste Katze benötigt Unterstützung in der Fellpflege, denn ansonsten können über kurz oder lang Probleme an Haut und Haar auftreten. Das betrifft Kurzhaarkatzen wie auch Langhaarkatzen. Deshalb ist es wichtig, das Tier regelmäßig durch Kämmen oder Bürsten in der Fellpflege zu unterstützen. Dies hat verschiedene Vorteile, wie zum Beispiel:

 

  • Lose Haare werden entfernt und können damit nicht verschluckt werden, wodurch wiederum die Haarballenbildung reduziert werden kann.
  • Verfilzungen und Knoten im Fell können sich gar nicht erst bilden.
  • Durch das Kämmen verteilt sich Öl der Katzenhaut auf dem Fell. Dadurch glänzt es und sorgt in Verbindung mit Sonnenstrahlen dafür, dass sich daraus Vitamin D bildet. Dieses Vitamin nimmt die Katze anschließend durch Lecken des Fells aufnimmt.
  • Weniger lose Haare liegen verteilt im Wohnraum herum.
  • Verletzungen und Ungeziefer werden schneller durch den Katzenhalter erkannt.
  • Das Fell wird glatter und damit steigt das Wärmerückhaltevermögen.

 

Die Fellpflege einer Katze hat somit nicht nur hygienische Gründe, sondern sie dient zugleich der Aufnahme von Vitamin D und kann Katzenhaltern helfen, Komplikationen und Erkrankungen schneller zu erkennen.

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Wie oft sollte das Katzenfell gepflegt werden?

 

Wie häufig das Katzenfell zusätzliche Pflege benötigt, unterscheidet sich nicht nur unter den Katzenrassen teils sehr deutlich voneinander. Denn auch Katzen der gleichen Rasse benötigen je nach Felltyp schon einmal eine sehr unterschiedliche Pflege. Wie anspruchsvoll das Fell letztendlich ist, sollte somit stets im Einzelfall betrachtet werden. Ein erster Anhaltspunkt bietet die Länge des Fells. Insbesondere bei Langhaarrassen ist in der Regel auf eine tägliche Pflege zu achten. Denn langes Haar neigt gehäuft dazu, zu verknoten und zu verfilzen. Aber auch bei einem dichten Fell mit viel Unterwolle müssen die losen Haare regelmäßig, meist sogar täglich entfernt werden. Bei anderen Samtpfoten, mit kurzem und eher dünnem Fell, reicht es oftmals aus, das Fell außerhalb des Fellwechsels nur zwei- bis dreimal in der Woche zu pflegen.

Spielende KatzeNeben der Struktur des Fells bestimmt auch der Zeitpunkt über die Intensität der Fellpflege. Temperaturveränderungen oder Veränderungen der Tageslichtlänge können einen Fellwechsel hervorrufen. Bei Freigängern lässt sich deshalb ein saisonaler Fellwechsel beobachten, während bei Wohnungskatzen häufig ein permanenter Fellwechsel anzutreffen ist. Allerdings finden Katzenhalter reiner Wohnungskatzen auch in der Sommerzeit vermehrt Haare auf Möbeln und den Schlafplätzen. Denn in dieser Zeit sorgt die Sonne dafür, dass die Temperaturen auch im Wohnraum stärker ansteigen. Dieser Zeitraum liegt in etwa zwischen April und Oktober und erfordert nicht selten eine tägliche Fellpflege.

 

Im Zuge der Fellpflege sollte nicht nur das Katzenfell betrachtet werden, sondern ebenso die Lieblingsplätze des Stubentigers. Insbesondere während des Fellwechsels sind dort viele Haare zu finden. In Zeiten mit einem vermehrten Haarverlust ist es deshalb notwendig, auch diese Haare regelmäßig zu entfernen und Textilien deiner Katze von Zeit zu Zeit zu waschen oder gegebenenfalls feucht abzuwischen.

 

Zubehör für die regelmäßige Fellpflege von außen

 

Das Katzenfell lässt sich mit speziellen Bürsten und Kämmen für Katzen leicht pflegen. Dazu werden im Handel eine ganze Reihe unterschiedlicher Utensilien angeboten. Zur Auswahl stehen unter anderem:

  • Katze mit ZahnbürsteKämme: Weit verbreitet sind Metallkämme. Sie sind wahlweise breit oder schmal gezahnt und können lose Haare wirksam aus dem Fell entfernen und leichte Knoten beseitigen. Die Länge und Dichte der Zahnung sollte auf die Länge und Dichte des Katzenfells abgestimmt werden, damit es tief in das Fell, bis hin zur Hautoberfläche, eindringen kann.
  • Bürsten: Eine Bürste kann effektiv abgestorbene, lose Haare entfernen. Dazu verfügen sie häufig über lange Metallborsten. Je nach Länge dringen diese Bürstenhaare tief in das Fell ein und können damit auch die Unterwolle gut auflockern. Zudem dienen sie der Massage.
  • Fellpflegehandschuhe: Insbesondere Katzen, die nur ungern die Fellpflege über sich ergehen lassen, akzeptieren in manchen Fällen einen Handschuh, der mit Noppen zur Fellpflege ausgestattet ist. Dieser kann ebenso als Ergänzung oder zur Gewöhnung an die regelmäßige Fellpflege genutzt werden.

 

Einige Experten raten dazu, verschiedene Utensilien zur Fellpflege bereitzuhalten. Mit einem breit gezahnten Metallkamm wird das Fell grob von losen Haaren befreit und aufgelockert und ein schmal gezahnter Kamm soll im Anschluss dafür sorgen, dass die losen Haare sorgfältig entfernt werden. Eine Bürste kann zusätzlich dazu beitragen, dass die Haut sanft massiert wird und die Katze die Fellpflege genießt.

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Zusätzliche Fellpflege von innen

 

Neben der Pflege von außen hat auch die Ernährung einen entscheidenen Einfluss auf die Gesundheit von Haut und Haaren. Besonders wichtig für die Haut- und Haargesundheit ist Eiweiß. Mit bis zu 30 Prozent wird ein großer Anteil des Eiweißes aus der Nahrung für die Fell- und Hautgesundheit genutzt. Neben Eiweiß sind Fettsäuren wichtig für die Hautgesundheit. Dabei ist weniger die Menge an Nahrungsfetten entscheidend, sondern vielmehr die Qualität. Hochwertige Fettsäuren wie Omega-3 und Omega-6 können beispielsweise dazu beitragen, dass Entzündungen der Haut schneller abheilen. Zusätzlich werden Vitamine benötigt wie die Vitamine A, B und E sowie Zink und Kupfer. Bei einer gesunden und ausgewogenen Ernährung erhält das Tier die Nährstoffe in der Regel über das tägliche Futter. Ist dies nicht immer möglich, dann können spezielle Pasten, wie sie im Handel angeboten werden, eine Alternative sein.

 

Folgen mangelnder Fellpflege

 

Mangelnde Fellpflege kann viele Folgen für dein Tier haben. In erster Linie ist sie daran zu erkennen, dass viele Haare auf den Möbeln liegen bleiben. Auf der anderen Seite wirkt sich eine fehlende Fellpflege bei Katzen auch auf die Gesundheit für Haut und Haar aus. Zu den gesundheitlichen Folgen können unter anderem zählen:

 

  • Verknotungen und Verfilzungen
  • vermehrte Haarballenbildung
  • Hautekzeme
  • Bakterien und Pilze auf der Haut
  • Juckreiz
  • Parasiten

 

Wird das Fell nicht gepflegt, dann bilden sich insbesondere bei Langhaarkatzen Verknotungen und Verfilzungen. Das ist nicht nur unschön, sondern kann dem Tier starke Schmerzen bereiten. Beim Kratzen bleibt die Katze mit den Krallen darin hängen und kann sich erheblich verletzten. Die Verfilzungen und Fellknoten lösen allerdings noch ein weiteres Problem aus: Unter den veränderten Fellstellen kommt keine Luft mehr an die Haut: Ein idealer Nährboden für Bakterien und Pilze, die die Haut teils massiv schädigen können. Aber auch Parasiten lieben ungepflegtes Fell und können sich dort ungestört verbreiten. Regelmäßiges kämmen kann den Parasiten das Leben nicht nur erschweren, sondern zugleich dazu beitragen, dass der Tierhalter sie schneller entdeckt und entsprechende Gegenmaßnahmen ergreifen kann.

 

Katzen an die Fellpflege gewöhnen

 

Im besten Fall lernt es eine Katze schon als Kitten, dass die Pflege des Fells einfach mit dazu gehört. Aber auch erwachsene Katzen lassen sich in der Regel noch von der Fellpflege überzeugen. Wichtig ist es in jedem Fall, behutsam und geduldig vorzugehen:

 

  1. An das Fellpflegeinstrument gewöhnen: Unabhängig davon, ob eine Bürste, ein Kamm oder ein anderes Fellpflegeutensil zum Einsatz kommt: Wichtig ist, dass die Katze zunächst ausreichend Zeit erhält, sich mit dem neuen Objekt vertraut zu machen. Deshalb kann es hilfreich sein, das gewählte Fellpflegeinstrument zunächst einige Tage auf den Boden zu legen. Wenn die Katze daran schnuppert, hilft ein Lob und der erste Schritt zur Gewöhnung ist getan.
  2. Erste Kämmversuche: Bei einer Katze in Schmuselaune wird es besonders leicht sein, ihr Fell kurz mit dem Fellpflegeinstrument zu pflegen. Nur kurze Augenblicke und ein Lob an der richtigen Stelle reichen für den Anfang aus.
  3. Fellpflege als Ritual: Hat sich das Tier an die Fellpflege gewöhnt, sollte diese regelmäßig durchgeführt werden. Dies klappt am besten zu einem Zeitpunkt, an welchem das Tier ruhig und entspannt ist.

 

Wichtig ist es dabei stets, keinen Druck auszuüben und einen Zeitpunkt zu wählen, zu welchem das Tier dazu bereit ist. Dazu ist häufig viel Geduld notwendig. Aber die zahlt sich in der Regel aus. Denn hat die Katze einmal Gefallen an dem Ritual gefunden, dann wird sie es genießen und die Fellpflege kann damit die Bindung zueinander stärken.

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Katzen baden nur im Ausnahmefall

 

Während das Bürsten und Kämmen für die Fellpflege unerlässlich ist, sollten Katzen nur im Ausnahmefall gebadet werden. Katzen übernehmen die Fellpflege zunächst selbst und halten sich damit gründlich sauber. Wer seine Katze badet, riskiert, dass das natürliche Gleichgewicht der Haut und der Haare gestört wird. Selbst bei stark verschmutztem Fell kann es zunächst hilfreich sein, es zunächst mit Kämmen und einem feuchten Waschlappen und warmen Wasser zu versuchen. Ausnahmen gibt es natürlich, wenn das Fell zu dreckig und verklebt oder mit einer giftigen Substanz verdreckt ist. Dann ist es wichtiger, das Fell unverzüglich von der Substanz zu befreien, noch bevor das Tier den Dreck abschleckt.

 

Tipps zur Fellpflege von Katzen

 

Zum Abschluss einige wertvolle Tipps zur Fellpflege von Katzen:

  • Kämme und Bürsten sollten nicht zu scharf und spitz sein. Abgerundete Spitzen können das Verletzungsrisiko minimieren.
  • Katzenfell von Kurzhaar- und Langhaarkatzen immer nur in Wuchsrichtung bürsten.
  • Dichtes Fell in Etappen bürsten. Dazu das obere Fell anheben, um an das dichte Unterfell zu gelangen.
  • Bei Langhaarkatzen das Fell beim Bürsten festhalten. Dadurch zieht es nicht an der Haut, wenn die Bürste an einem Knoten hängen bleibt.
  • Langhaarkatzen und Wohnungskatzen müssen in der Regel deutlich häufiger gebürstet werden, als Kurzhaarkatzen und Freigänger.
  • Katzengras insbesondere während des Fellwechsels anbieten, denn auch mit einer ausgiebigen Fellpflege nimmt das Tier noch Haare auf. Das Gras erleichtert das Auswürgen von Haarballen.

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